Sie ist wieder dabei: Elisabeth Pippert (links) soll helfen, die Abwehr ihrer FSG Waldhessen im Abstiegsduell zu stabilisieren. © Thomas Walger

Sie ist wieder dabei: Elisabeth Pippert (links) soll helfen, die Abwehr ihrer FSG Waldhessen im Abstiegsduell zu stabilisieren. © Thomas Walger

Ihr morgiger Gast TSG Dittershausen steht mit zwei Zählern mehr auf dem Konto unmittelbar vor ihnen. „Um kein Risiko einzugehen und nicht Viertletzter zu bleiben, müssen wir gewinnen“, sagt FSG-Trainerin Simone Larsden Poulsen. Doch ein Sieg allein dürfte noch nicht einmal reichen. Es sollte schon einer mit mindestens drei Toren Differenz sein, um auch im direkten Vergleich gegenüber Dittershausen die Nase vorn zu haben.

Liegen die Waldhessinnen am Saisonende vor ihrem morgigen Kontrahenten, dann sind sie auf jeden Fall gerettet und nicht davon abhängig, dass nur ein Team aus der Oberliga in die Landesliga Nord absteigt. Derzeit ist dort oben Fritzlar II stark gefährdet, Böddiger und Kirchhof II nur leicht.

Anette Lusky zieht ab: Wegen einer Handverletzung hatte sie ihrer FSG einige Wochen gefehlt. Am vergangenen Spieltag feierte sie ihr Comeback und präsentierte sich gleich wieder in Torlaune. © Thomas Walger

Anette Lusky zieht ab: Wegen einer Handverletzung hatte sie ihrer FSG einige Wochen gefehlt. Am vergangenen Spieltag feierte sie ihr Comeback und präsentierte sich gleich wieder in Torlaune. © Thomas Walger

Es gibt leichtere Aufgaben als die, vor der die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen stehen.

Rotenburg – Am Samstag um 15.30 Uhr empfangen sie den souveränen Spitzenreiter und designierten Meister HSG Hoof/Wolfhagen/Sand in der Rotenburger Großsporthalle. Eine Woche später muss die abstiegsgefährdete FSG zum Tabellendritten HSG Großenlüder/Hainzell fahren.

„Für das Spiel am Samstag ist es ganz einfach: Wir müssen es besser machen als am vergangenen Wochenende“, sagt Waldhessen-Trainerin Simone Larsen Poulsen, „wenn wir das nicht tun, dann werden wir richtig, richtig hoch verlieren.“

Da freuen sich die Gäste: Der Blick auf die Anzeigetafel zeigt es, die FSG Waldhessen hat in Heiligenrode einen wichtigen Kantersieg gelandet. Foto: BURGHARD HAUPTMANN© Hauptmann

Da freuen sich die Gäste: Der Blick auf die Anzeigetafel zeigt es, die FSG Waldhessen hat in Heiligenrode einen wichtigen Kantersieg gelandet. Foto: BURGHARD HAUPTMANN© Hauptmann

Die FSG Waldhessen dominierte beim TSV Heiligenrode und gewann - auch in dieser Höhe verdient - 27:17 (12:9) beim Aufsteiger.

Damit schnappte sich die FSG zwei wertvolle Punkte im Kampf gegen den Abstieg und im Fernduell mit dem Rivalen aus Dittershausen. Wie wichtig dieses Spiel für beide Teams war, zeigte sich in der Nervosität der Spielerinnen. 28 technische Fehler kamen zusammen, diverse vergebene Chancen hinzu.