Trotz einem vielversprechenden Start in die Partie musste die TG Rotenburg am Samstag in Vellmar doch eine bittere 3:1 Niederlage hinnehmen. Damit ist zwar rechnerisch der Abstieg in die Bezirksliga noch zu verhindern, aber die Chancen werden von Spieltag zu Spieltag geringer.

Mutig und durchaus mit schönen Kombinationen starteten die Rotenburgerinnen in das Spiel. Man merkte den Spielerinnen an, dass sie hier unbedingt einen Auswärtserfolg erzielen wollten. Gute Angaben, eine sichere Abwehr und ein variantenreiches Angriffsspiel führten zu einem verdienten 25:21 Satzgewinn. Was in der Satzpause passiert sein muss, lässt sich nicht erklären. Völlig verwandelt, unsicher und ohne Selbstvertrauen stand das Team im zweiten Satz auf dem Feld. Positionen in der Abwehr wurden nicht gehalten und das druckvolle Angriffsspiel aus dem ersten Satz war nicht mehr zu sehen.

Vellmar agierte mit ihren jungen Spielerinnen sicher und musste in dieser Phase nur auf die Fehler der Rotenburgerinnen warten. Ohne große Gegenwehr ging der zweite Satz mit 12:25 verloren. Der dritte Durchgang verlief etwas ausgeglichener. Bis zum Stand von 10:10 waren beide Teams gleichauf, ehe sich erneut Annahmefehler in das Spiel der TGR eingeschlichen haben. Den zwischenzeitlichen Rückstand von 7 Punkten Mitte des Satzes konnte das Team um Trainer Oliver Növermann auch gegen Ende des Satzes nicht mehr aufholen und gab den Satz mit 16:25 ab.

Neu eingestellt gingen die Rotenburgerinnen in den vierten Satz und boten hier wiederum eine gute Leistung. Konstanze Gorny konnte im Mittelangriff neuen Druck erzeugen und auch Melanie Savci überzeugte mit einigen guten Angriffsaktionen. Bis zum 23:23 war der Satz völlig offen, ehe ein Annahmefehler und eine fragliche Netzberührung den Satz und damit die Partie zu Gunsten des SSC Vellmar entschieden. Für die kommende Trainingswoche gilt es jetzt, die Köpfe wieder frei zu bekommen und mit Selbstbewusstsein am kommenden Wochenende den Spieltag in Balhorn anzugehen.

SSC Vellmar – TG Rotenburg 3:1 (21:25 25:12 25:16 25:23)

Es spielten: Nathalie Növermann, Gaby Blackert, Konni Gorny, Melanie Savci, Julia Eckstein, Emma Kohlhoff, Sonja Bialas, Chrysa Fili, Heide Aust