Und wir sind doch wieder dabei: Der Jubel kannte nach dem enfgültigen Klassenerhalt der Rotenburger Volleyballerinnen in der Bezirksoberliga keine Grenzen mehr.© TG Rotenburg/nh

Und wir sind doch wieder dabei: Der Jubel kannte nach dem enfgültigen Klassenerhalt der Rotenburger Volleyballerinnen in der Bezirksoberliga keine Grenzen mehr.© TG Rotenburg/nh

Rotenburg. Die Volleyballerinnen der TG Rotenburg haben ich durch ein 3:0 (25:21, 25:18, 25:23) gegen die ACT Kassel in der Relegation doch noch den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga gesichert.

Zum Abschluss dieser turbulenten Saison erfuhren die Rotenburgerinnen erst acht Tage vor dem Spiel von ihrer Teilnahme, weil sie den letzten Tabellenplatz innehatten und mit dem Abstieg rechnen mussten. Da aber Nieste zurückgezogen hatte und auf dem letzten Platz stand, bekam Rotenburg die Chance in der Relegation.

Der Block steht: Dieser Angriffsball der Gegnerinnen aus Hilders (in Blau) scheitert gegen die Damen der TG Rotenburg, die das Match am Ende knapp gewannen. © Walger/HNA

Der Block steht: Dieser Angriffsball der Gegnerinnen aus Hilders (in Blau) scheitert gegen die Damen der TG Rotenburg, die das Match am Ende knapp gewannen. © Walger/HNA

Rotenburg. Die erste Volleyball-Damenmannschaft der TG Rotenburg wollte an ihrem letzten Spieltag noch einmal zeigen, was sie kann, um die Saison versöhnlich abzuschließen.

Es galt, die vergangenen Niederlagen einer schwachen Spielrunde zu vergessen und befreit aufzuspielen. Motiviert und selbstbewusst startete das Team um Trainer Oliver Növermann deshalb in die erste Partie gegen den TSV Hilders. Mit einem Kader von elf Spielerinnen konnte man aus dem Vollen schöpfen und durch rege Wechsel Abwechslung ins Spiel bringen. Punkt für Punkt war heiß umkämpft, und somit konnte jedes der Teams mit knappen Ergebnissen zwei Sätze für sich entscheiden. Die Entscheidung musste im fünften Satz her.

Trotz einem vielversprechenden Start in die Partie musste die TG Rotenburg am Samstag in Vellmar doch eine bittere 3:1 Niederlage hinnehmen. Damit ist zwar rechnerisch der Abstieg in die Bezirksliga noch zu verhindern, aber die Chancen werden von Spieltag zu Spieltag geringer.

Mutig und durchaus mit schönen Kombinationen starteten die Rotenburgerinnen in das Spiel. Man merkte den Spielerinnen an, dass sie hier unbedingt einen Auswärtserfolg erzielen wollten. Gute Angaben, eine sichere Abwehr und ein variantenreiches Angriffsspiel führten zu einem verdienten 25:21 Satzgewinn. Was in der Satzpause passiert sein muss, lässt sich nicht erklären. Völlig verwandelt, unsicher und ohne Selbstvertrauen stand das Team im zweiten Satz auf dem Feld. Positionen in der Abwehr wurden nicht gehalten und das druckvolle Angriffsspiel aus dem ersten Satz war nicht mehr zu sehen.