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Der beste Rotenburger: Phillip Debus knüpfte gegen Wandried nahtlos an seine tollen Leistungen der vergangenen Wochen an. Rotenburgs Kreisläufer gelangen sieben Tore. Foto: Walger

Der beste Rotenburger: Phillip Debus knüpfte gegen Wandried nahtlos an seine tollen Leistungen der vergangenen Wochen an. Rotenburgs Kreisläufer gelangen sieben Tore. Foto: Walger

Rotenburg. Abhaken und nach vorne schauen - dieser Gast war einfach zu stark für die Landesliga-Handballer der TGR.

Robert Nolte hatte einen Wunsch gehabt. Seine TG Rotenburg sollte ihr Heimspiel der Handball-Landesliga gegen den VfL Wanfried möglichst lange offen gestalten und so die Spannung erhalten. Doch daraus wurde nichts. Die Gäste drückten der Partie ihren Stempel auf und ließen die TGR während der gesamten Spielzeit kein einziges Mal in Führung gehen. Mit 36:26 (17:14) setzte sich der VfL letztlich sehr souverän durch.

„Man muss fair sein und Respekt zeigen. Das war schon eine beeindruckende Vorstellung der Wanfrieder“, sagte Rotenburgs Trainer Robert Nolte, „sie waren uns überlegen.“ Und zwar von den ersten Minuten an. Jedenfalls, was das Ergebnis angeht. 1:4 (6.), 2:6 (9.), 2:8 (12.) - der VfL-Express nahm sofort Fahrt auf.

Sie überzeugte bei der Niederlage: Stefanie Krestel setzte den Wollröderinnen elfmal den Ball ins Netz. Foto: Walger

Sie überzeugte bei der Niederlage: Stefanie Krestel setzte den Wollröderinnen elfmal den Ball ins Netz. Foto: Walger

Rotenburg. Waldhessinnen unterliegen Aufsteiger Wollrode 29:31 und bleiben Schlusslicht der Handball-Landesliga.

Die FSG Waldhessen verlor in eigener Halle gegen Aufsteiger TSV Wollrode eine Partie zwischen zwei gleichwertigen Teams mit 29:31 (15:12). Es war eine dem Spielverlauf nach unglückliche und unverdiente Niederlage, die den erhofften Befreiuunsgsschlag des Schlusslichts verhinderte. Die Gäste dagegen konnten mit ihrem Auswärtssieg ihre kleine Talfahrt der vergangenen Wochen stoppen.

Ehe die Schützlinge von FSG-Trainerin Simone Larsen Poulsen richtig wach waren, lagen sie schon 0:3 (3.) zurück. Die Gäste zeigten bis dahin ein schnelles und geschicktes Positionsspiel. Teilweise agierten sie mit zwei Kreisläuferinnen. Die FSG fing sich jedoch und ging durch das Siebenmeter-Tor von Stefanie Krestel (12.) erstmals in Führung.

Boze Balic auf dem Weg zum Tor: Das kroatische Rückraum-Ass der TGR hat am Dienstag wieder trainiert und kommt wohl am Samstaag zum Einsatz. Es steht also ein Wiedersehen mit Wanfrieds Kreisläufer Milos Milosavljevic (rechts) an. Foto: Walger

Boze Balic auf dem Weg zum Tor: Das kroatische Rückraum-Ass der TGR hat am Dienstag wieder trainiert und kommt wohl am Samstaag zum Einsatz. Es steht also ein Wiedersehen mit Wanfrieds Kreisläufer Milos Milosavljevic (rechts) an. Foto: Walger

Rotenburg. Ein flüchtiger Blick auf die Tabelle reicht nicht, um die Stärke des kommenden Gastes der TG Rotenburg richtig einzuschätzen.

Die Landesliga-Handballer von Trainer Robert Nolte erwarten am Samstag um 17.30 Uhr den VfL Wanfried.

Der rangiert mit 8:10 Punkten als Neunter des Tableaus zwar hinter der TGR (6. mit 10:8), trumpft aber gerade in fremden Hallen auf. Drei ihrer vier bisherigen Auswärtsspiele haben die Wanfrieder gewonnen. Und sie zeaigen ohnehin ansteigende Form nach ihrem Fehlstart in die Saison. Zuletzt gewannen sie 35:29 bei Hofgeismar/Grebenstein und 36:29 gegen die HSG Fuldatal/Wolfsanger. Es waren begeisternde Auftritte, für die sie reichlich Lob einheimsten.

Mehr Treffsicherheit ist dringend nötig: Inken Niebuhr und ihre Kolleginnen von der FSG wissen das. Foto: Walger

Mehr Treffsicherheit ist dringend nötig: Inken Niebuhr und ihre Kolleginnen von der FSG wissen das. Foto: Walger

Rotenburg. Die nächste Chance auf den zweiten Saisonsieg bietet sich den Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen am Samstag.

Um 15.30 Uhr empfangen sie dann in der Rotenburger Großsporthalle Aufsteiger TSV Wollrode. Der war mit fünf Siegen sensationell gut aus den Startlöchern gekommen, hat zuletzt jedoch dreimal als Verlierer das Parkett verlassen.

Gut möglich, dass dabei ein Stück Selbstbewusstsein auf der Strecke geblieben ist. Oder, wie FSG-Trainerin Simone Larsen Poulsen sagt: „Da spielt Verunsicherung gegen Verunsicherung.“ Wobei sie weiß, dass sich ihr Team in der weitaus prekäreren Lage befindet. Nur zu gerne würde sie die Punktestände - 10:6 bei Wollrode, 2:14 bei ihrer FSG - tauschen.